Eisprungrechner: So kennen Sie die fruchtbaren Tage

Als fruchtbare Tage bezeichnet man die Tage kurz vor und nach dem Eisprung. Wenn ein Paar schwanger werden möchte, sollte es in diesem Zeitraum Geschlechtsverkehr haben. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass sich der Kinderwunsch erfüllt.

Mit dem Eisprungrechner kennen Sie die fruchtbaren Tage.

Um herauszufinden, wann die fruchtbaren Tage sind, hilft ein (elektronischer) Eisprungrechner oder Ovulationstest. Allerdings sollten Sie in den Tagen rund um den Eisprung oft miteinander schlafen – denn umso eher klappt es mit dem Wunschkind. Bei einem gesunden, fruchtbaren Paar liegt dann die Wahrscheinlichkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches bei etwa 25 Prozent.

Die fruchtbaren Tage: Wann findet der Eisprung statt?

Nach Abschluss der Follikelreifung schüttet die Hirnanhangdrüse das luteinisierende Hormon (LH) aus. Dieser abrupte Hormonanstieg löst den Eisprung (die Ovulation) aus, das heisst, der reife Follikel platzt. Welcher der beiden Eierstöcke die Eizelle ausstösst, ist reiner Zufall. 

Das trichterförmige Eileiterende, das sich über den Eierstock stülpt, fängt eine oder mehrere Eizellen auf. An dieser Stelle treffen die in den letzten 2 Stunden durch die Scheide und Gebärmutter aufgestiegenen Samenzellen auf die reife Eizelle. Um schwanger zu werden, muss mindestens ein Spermium die Eihülle durchbrechen, damit die weiblichen und männlichen Erbanlagen sich vereinigen.

Wenig Zeit zum Schwangerwerden

Gerade einmal 24 Stunden ist die Eizelle lebens- und befruchtungsfähig – der Zeitraum, in dem überhaupt neues  Leben entstehen kann, ist sehr kurz. Allerdings überleben die Spermien 3 bis 5 Tage im Körper der Frau und bleiben zeugungsfähig. Darum ist es aber so wichtig zu wissen, wann der Tag des Eisprungs ist: Nur zwei Tage vorher bis einen Tag nach der Ovulation besteht die Chance auf eine Befruchtung. Da sich der Eisprung und damit die fruchtbaren Tage nicht genau berechnen lassen, gilt der Zeitraum zwischen 9. und 16. Zyklustag als ideal für die Empfängnis.

Ovulationstest und Zyklus-Computer

Vielen Frauen sind die Signale ihres Körpers sicherlich schon aufgefallen, die in der Zyklusmitte auf die fruchtbaren Tage hinweisen: Eine gestiegene Körpertemperatur (Basalttemperatur), der Mittelschmerz (ein Ziehen im Unterleib, der auf den Eisprung hinweist) und ein veränderter Zervixschleim. 

Eine Alternative zum Beobachten des Körpers ist der Ovulationstest aus der Apotheke. Mit den Teststäbchen lässt sich die Konzentration des Hormons LH messen; in den 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung ist seine Konzentration erhöht. Die Teststäbchen müssen Sie in den Urinstrahl halten, das Ergebnis lässt sich nach wenigen Minuten ablesen. Allerdings sagt der Test nur aus, dass die LH-Konzentration erhöht ist. Dass es wirklich zu einem Eisprung kommt, ist dadurch nicht garantiert. Zu einem LH-Anstieg kann es auch ohne Ovulation kommen. Andere Testverfahren messen deshalb zusätzlich den CO2-Gehalt in der ausgeatmeten Luft der Frau.

Zyklus-Computer berechnen den Eisprung und die fruchtbaren Tage aus den täglichen Temperaturdaten der Benutzerin zuzüglich der gespeicherten Durchschnittsdaten anderer Frauen. Auf die beschriebenen Arten können Sie also den richtigen Zeitpunkt für eine Befruchtung ermitteln. Und vielleicht können Sie sich schon bald auf die Geburt eines neuen Erdenbürgers freuen.


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